Die Hansestadt Rostock in den Jahren 1996 – 2000

Diese Jahre waren wertvoll für Rostock. Infrastrukturell hat sich viel getan, seien es die Umbauten des Schutower Rings zum Schutower Kreuz oder der Untergrundtunnel für den Hauptbahnhof. Die Stadt war im Baufieber – der erste Spatenstich für den Warnowtunnel, der Umbau des Ostseestadions und der Hochschule für Musik und Theater.

Stadtteile bekamen neue Mittelpunkte des Lebens, wie die Reuterpassage am Markt Reutershagen, das Multiplexfilmtheater in Lütten Klein oder das Theater im Stadthafen für die Stadtmitte. Institutionen erhielten neue Einrichtungen, wie der M.A.U. Club Rostock, die Companie de Comedie und die jüdische Gemeinde.

Das Leben pulsierte wieder, zum Ende der 90er Jahre. Die Kröpelinerstraße bekommt neue Einkaufsmöglichkeiten, wie das Modegeschäft Peek&Cloppenburg oder C&A. Die Stadtereignisse „Hanse Sail“ und der Weihnachtsmarkt begrüßen immer mehr Besucher. Zum Ende des Jahrzehnts wurden viele Konzepte, Pläne und Verträge unterzeichnet. Der Stadtort Rostock wird 2003 die „Internationale Gartenausstellung“ (IGA) ausrichten.

Der Wandel der Warnow Werft war maßgeblich für den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Tief der Wende 1990. Die Planung die erste Bohrinsel aus Rostock zubauen motiviert Arbeiter und Bürger, dennoch ist die stetige Ungewissheit durch Umstrukturierung der Werft spürbar durch Proteste und Demonstrationen. Rostock hat sich in diesen fünf Jahren rasant entwickelt und die größten Ereignisse hier im nachfolgenden Zeitstrahl.

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